Das verlassene Kieswerk
Entschlossen betraten wir das riesige Areal, und sofort hüllte uns eine tiefe Stille ein. Seit der Eröffnung 1960 wurde hier massiv gearbeitet, heute regiert die Natur. Während wir zwischen den alten Aufbereitungsanlagen standen, brach die Sonne mystisch durch die Stahlgerüste und ließ den Staub glitzern – ein Moment, der die Zeit für uns kurz einfrieren ließ.
Wann genau der Betrieb schloss, bleibt ein Geheimnis des Geländes. Doch der Zustand ist bemerkenswert: Die massiven Förderbänder und Anlagen sind zwar verrostet, stehen aber noch stolz da, während das Grün sie langsam umschließt. Ein Ort, an dem wir als Urbexer die perfekte Mischung aus industrieller Kraft und friedlichem Verfall gefunden haben.