Das verlassene Kloster
Ein Ort der Einkehr und Architektur: Das Kloster wurde 1928 im Stil eines schlichten Abstraktions-Historismus errichtet und strahlt trotz seines Leerstands eine beeindruckende Ruhe aus. Nachdem die Ordensgemeinschaft das Kloster 2011 verlassen hat, steht die Zeit hinter den schweren Mauern still.
Obwohl es über die Jahre verschiedene Pläne für eine Nachnutzung gab, wurde bisher keiner davon in die Realität umgesetzt. Bei unserem Besuch war es vollkommen still im Gebäude. Besonders beeindruckend waren die Bleiglasfenster, durch die die Sonne ein sanftes Licht in den Raum warf. Von der oberen Empore aus bot sich uns ein Blick über die gesamte untere Etage, die dort noch immer in ihrem alten Glanz leicht zu erstrahlen schien.
Leider hat auch hier der Vandalismus seine Spuren hinterlassen. Überall im Gebäude gab es Schmierereien, die selbst vor dem Beichtstuhl nicht Halt machten. Solche hohlen Sprüche an so einem Ort nerven uns einfach nur. Es ist echt schade, dass manche Leute keinen Funken Respekt vor der Kulisse haben und die Stimmung mit ihrem Vandalismus kaputtmachen.