Die Sprungschanze
Ein Ort, der einst von Energie und Jubel lebte: Die 1950 erbaute Schanze wurde über die Jahrzehnte hinweg – 1976, 1994, 2004 und 2008 – immer wieder umgebaut und modernisiert. Regelmäßige Wettkämpfe lockten Zuschauer an, und dank spezieller Bürstenmatten für den Sommerbetrieb war das charakteristische „Zischen“ der Skier hier das ganze Jahr über zu hören.
Heute erinnert kaum noch etwas an diese Zeit. Wir sind am frühen Morgen entspannt durch den Wald gelaufen und konnten die Anlage in einer geisterhaften Stille wahrnehmen. Vom einstigen Trubel ist nichts geblieben. Das charakteristische Zischen der Skier auf den Matten ist längst verstummt und hat einer Leere Platz gemacht, die diesen Ort am frühen Morgen fast unwirklich erscheinen lässt.