Giftige Müllverbrennung
Bei unserer Recherche stießen wir auf dieses Ende der 80er-Jahre stillgelegte Gelände, das eine düstere Vergangenheit birgt. Hinter den Zäunen kamen Schlagzeilen ans Licht, die man hier kaum vermutet hätte: Die Rede war von „dunklen Müllgeschäften“ und einer massiven Bodenverseuchung durch die damalige Betreiberfirma.
Besonders dramatisch war das Fischsterben im nahegelegenen Teich, das die ökologischen Folgen des rücksichtslosen Handelns verdeutlichte. Wo einst gearbeitet wurde, blieb eine ökologische Wunde zurück, die bis heute nicht verheilt ist.
Heute ist die Anlage dem Niedergang preisgegeben. Das Thema bleibt bei den Verantwortlichen ein Tabu – sie schweigen beharrlich zu den Geschehnissen von damals. Wer diesen Lost Place besucht, braucht erst gar nicht auf die Idee kommen, die leeren Spraydosen zu zählen; es sind einfach zu viele – das Zählen lohnt hier definitiv nicht. ;-)