WW2 Bunker
Heute war das Wetter relativ durchwachsen, was uns aber in keinster Weise störte, da wir heute ja sowieso unterirdisch unterwegs sein würden. Die Fahrt verlief entspannt und wir parkten in unmittelbarer Nähe vom Bunker. Ab geht's!
Tja, hast de gedacht. Ach wie herrlich die Vegetation hier ist – aber eben auch hinderlich. Völlig dusselig liefen wir erst einmal am Bunker vorbei. Natürlich entdeckt man ihn getarnt nicht auf den ersten Blick, aber das ließ uns erst recht keine Ruhe, weiterzusuchen. Uns alleine ging es übrigens nicht so: Tatsächlich trafen wir im Dickicht auf ein anderes Urbex-Pärchen, dem es ganz genauso ging wie uns.
Doch wer suchet, der findet – und tataaa: Plötzlich standen wir vor dem kleinen, schmuckhaften Stück, komplett eingebettet in die Natur. Ein unterirdischer Infanteriebunker der französischen Maginot-Linie, der im Zweiten Weltkrieg als bombensicherer Stützpunkt und zur Grenzverteidigung diente.
Das Innere war klein, fein und absolut beeindruckend. Es bot sich uns ein großartiger Einblick in den Infanteriebunker und jede Menge schönes Bildmaterial für die Kamera. Nur die unzähligen Mengen an dickleibigen Spinnen hinterließen einen ziemlich gruseligen Eindruck bei uns. Lach – in solchen Momenten ist eine starke Taschenlampe, die auch noch jede Ecke ausleuchtet, eben manchmal gar nicht so nützlich! :-)
Fazit: Extrem spinnenlastig, aber ein wunderschöner kleiner Bunker, herrlich eingewachsen in der grünen Natur. ;-)